Zwei Rumpelstilzchen?

Im Zuge unserer Partnerschaft haben wir die mittlerweile dritte Tamalan Theater Inszenierung für das Theater Arlecchino in Basel eingespielt. Nach der Übersetzung von Peter Keller ist mit den beiden Schauspielern Janina Gasser und Massimo Palumbo ein herrliche Version entstanden, die (auch norddeutschen Fischköppen) viel Freude bereitet, einen eigenen Rhythmus hat und bestens in das über die Region hinaus bekannte Theater am Walkeweg in Basel passt.
Anni vom Tamalan Theater hat viel genäht, geschnitten, geheftet und überlappt, um eine zweite Rumpelstilzchen Figur, die verschiedenen Spielanforderungen genügen muss zu erstellen. Rumpelstilzchen erscheint im Laufe des Theaterstückes als Halbfigur, linst durch einen Vorhangschlitz, wird in der Waldszene mit vier Händen bedient und zerreißt sich zum Schluss.
Auch das Bühnenbild wurde in den Tamalan Werkstätten in Norddeutschland nach der Originalvorlage gebaut. Eine alte Torfkarre dient als Mühle, als Thron im Königsschloss und Spinnrad, um in der Strohkammer Stroh zu Gols zu spinnen.
Im Zuge der Proben treffen sich (hier im Bild) zwei Rumpelstilzchen, die nicht nur der Illusion aufliegen, niemand kenne ihren Namen („So heiss ych, heiss ych, heiss ych nit“) sondern auch meinten, sie seien einmalig.
Karten für Tamalans „Rumpelstilzli oder: alles anderi blybt gheim“ gibt es (wie auch für „Froschkönig“ und „Rotkäppli“) unter www.theater-arlecchino.ch